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Dreifacher Erfolg  im Projekt „Jugend schreibt“

Zum 30. Geburtstag des Projekts „Jugend schreibt“, das von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ins Leben gerufen wurde, ist Schülerinnen und Schülern des Deutsch-Leistungskurses ein besonderer Erfolg gelungen. Lukas Barovic, Antonia Breer und Julia Schiller wurden mit je einem von fünf Preisen der Fazit-Stiftung, jeweils mit 1000 Euro dotiert, ausgezeichnet. 

An dem Wettbewerb nahmen in diesem Jahr 115 Schulen bundesweit und einige Auslandsschulen mit  2243 Schülern teil. Die Preisverleihung fand am 17.1.2018 in Frankfurt am Main  statt. Die Laudatio hielt der F.A.Z.-Herausgeber Holger Steltzner. Die beiden anderen Preise gingen an David Schaeffert vom Gymnasium Kenzingen und an Danielle Kallenborn vom Ludwigsgymnasium in Saarbrücken.
 
Das Projekt „Jugend schreibt“ wird seit Herbst 1987 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 angeboten. Durch den täglichen Umgang mit einer Qualitätszeitung werden die Medienkompetenz und die Urteilsfähigkeit der Schüler/innen gefördert.
 
Jeder Schüler des Deutsch-Leistungskurses von Frau Gerstmeyer hat drei Artikel zu einem selbst gewählten Thema geschrieben. Die Bandbreite der recherchierten Themen wird deutlich mit Blick auf die Überschriften der Artikel. Der von Lukas Barovic verfasste Artikel über „Wasserbüffel in Berlin“ wurde in der F.A.Z. vom 4.9.2017 veröffentlicht. Weiterhin hat er Artikel über einen Stadtjäger in Berlin geschrieben und über einen Privatpiloten, die noch erscheinen werden.
 
Antonia Breer kann stolz sein auf zwei bereits veröffentlichte Artikel. Unter der Überschrift „Kommen Kinder durch Gewalt zu Tode, vergisst man das nie“(6.6.2017) erfährt der Leser Interessantes über die Arbeit des bekannten Berliner Rechtsmediziners Michael Tsokos. Der zweite veröffentlichte Artikel beschäftigt sich mit der Nachnutzung von Industriedenkmälern und ist unter der Überschrift „Alte Fabriken mit neuem Flair“ in der F.A.Z. vom 4.12.2017 erschienen. In ihrem dritten Artikel hat Antonia eindrucksvoll den Segeltörn einer achtzehnjährigen Fahrtenseglerin geschildert.
 
Beeindruckend ist auch die Bandbreite der Themen, die Julia Schiller recherchiert hat. Sie reichen von der Trendsportart Quidditsch  („Besen hoch, tönt es durch den Park“, vom 22.1.2018) über den Alltag von Sozialarbeiterinnen in der JVA Moabit bis hin zur Schilderung der täglichen Arbeit des Sendeleiters von N24. Der zuletzt genannte Artikel ist am 22.5.2017 unter der Überschrift „Neun Monitore im Blick" veröffentlicht worden.
 
Weitere Teilnehmer des LK  sind stolz auf bereits veröffentlichte Artikel. Der von Zita Konthur verfasste Beitrag „Virtuos mit dem Blutpinsel“ schildert die Arbeit einer Maskenbildnerin, die zum Beispiel für Krimis Mordopfer präpariert.

Unter der Überschrift „Formen der Folter“ erschien der von Katharina Filla verfasste Artikel über die Erfahrungen von Insassen des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen.
 
„Sein Leben in den Griff kriegen“ lautet die Überschrift der von Lisa Weickert verfassten Reportage über die Arbeit eines Streetworkers, der Jugendliche auf der Straße betreut.
 
Schließlich trug auch der „Berliner Currykult“ in Form eines von Paula Schnauder verfassten Artikels zum Erfolg der Schüler/bei.
 
Am 15. 1. erschien eine ganze vom Kurs gestaltete Zeitungsseite zu Zeitzeugen des Nationalsozialismus und neuen Formen der Erinnerungskultur mit Beiträgen von Henrike Klose, Linnea Lapawczyk, Luise Schulz, Paula Schnauder, Katharina Filla und Lisa Weickert.
 
Nachzulesen sind alle Artikel unter  http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/

Aufnahmen von der Preisverleihung


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