banner

Dieser Frage sind 18 SchülerInnen des 2. Semesters in einem Workshop zur Revolution von 1989 in ihrem gesamteuropäischen Kontext nachgegangen. 

Unter Anleitung von Herrn Dr. Kirsch und Thomas Hüsch vom Verein translation e.V. ist in der Konrad-Adenauer-Stiftung an drei Tagen im Juli eine Installation mit dem Titel „Was ist euch die Freiheit wert?" entstanden, die als Ergebnis der historischen Auseinandersetzung die Frage nach der Existenz von Freiheit und dem Einsatz für diese in Zeiten der Unterdrückung  - und auch unserer heutigen „freien" Gesellschaft -  aufwirft. 

Die Installation ist zusammen mit zwei weiteren Translation-Boxen noch bis zum 20. Juli 2016 in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, zu sehen.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.


Leistungskurs Geschichte, Kursfahrt nach Athen (2013)

Am 09.06.2013 machte sich der Leistungskurs Geschichte in aller Herrgottsfrühe auf nach Schönefeld, um 4.10 Uhr mit dem Flieger nach Athen zu starten.

Das erste Semester mit dem Schwerpunkt Antike und natürlich den alten Griechen -  ihren Lebensformen und Errungenschaften - war zwar schon eine Weile her, dennoch waren Spannung und Vorfreude auf die fünf Tage im alten und neuen Athen groß.

Unsere Erfahrungen haben wir in einem, zugegebenermaßen sehr subjektiven, Reiseführer gesammelt und können allen nur empfehlen, eine Reise nach Athen und Attika zu machen – es lohnt sich!!

Download: Reisetagebuch der Kursfahrt Athen 2013 [11,6 MB]


Bildergalerie der Kursfahrt "Athen 2013"

 

Dominoaktion der Klasse 7a

Im Sommer 2009, fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, die niemand von uns erlebt hatte, näherte sich die Klasse 7a diesem historischen Ereignis an: Wie gestalteten einen Mauerstein im Zusammenhang der Dominoaktion (Link: http://mauerfall09.de), um die Mauer am 9. November symbolisch noch einmal fallen zu lassen und diesmal dabei zu sein.

Nach vielen Diskussionen über die Motive haben wir es tatsächlich geschafft, zusammen den Stein zu bemalen und einige von uns  waren live in der Nacht zum 9. November am Brandenburger Tor, um den Stein zu halten und zum Fallen zu bringen. Ein einmaliges Erlebnis.


Bildergalerie der "Dominoaktion"

 

Stolpersteinprojekt des Wahlpflichtkurses
Geschichte (9. und 10. Klasse)

Jeder hat wohl schon einmal die kleinen, goldfarbenen Messingsteine im Bürgersteig gesehen, auf denen Lebensdaten ermordeter Juden zu Zeiten des Nationalsozialismus aufgeführt sind.

Doch wer ist schon einmal stehen geblieben und hat sich die Zeit genommen diese unscheinbaren Gedenktafeln auf sich wirken zu lassen?

Dass diese Stolpersteine, die auch heute noch an die während des Nationalsozialismus ermordeten jüdischen Mitbürger erinnern wollen, in dem hektischen Alltagsstress unserer Zeit untergehen, ist sehr schade!


Leben und Schicksal ermordeter Mitbürger

Wir, der Wahlpflichtkurs Geschichte der 9. und 10. Klassen unter der Leitung von Frau Beck, wollten auf sie aufmerksam machen und den wenigen eingravierten Daten Leben einhauchen.

Vierzehn Schüler machten es sich also zur Aufgabe, das Schuljahr 2010/11 zu nutzen: Wir wollten mehr wissen, indem wir das Leben und Sterben von Opfern des Nationalsozialismus recherchierten, und gedenken, indem wir Stolpersteine verlegten.

Wir erfuhren die Namen von neun Menschen, deren letzte freiwillige Wohnstätte in der Ahornallee, der Straße unserer Schule, lag. Diese Menschen wollten wir kennenlernen, d.h. möglichst viele Informationen über ihr Leben und Schicksal in Erfahrung bringen, und ihrem Leiden gedenken, damit sie und die schrecklichen Folgen des rassistischen Antisemitismus während des Nationalsozialismus in Deutschland nicht vergessen werden.


Stolpersteinverlegung und Gedenkfeier

Das Ergebnis eines halben Schuljahres an Recherchearbeit war die Stolpersteinverlegung und Gedenkfeier am 28.06.2011 für JosephineHuldschinsky und Gertrud Heller, zuletzt wohnhaft in der Ahornallee 50 und die Familien Lewinnek und Zellner sowie Hildegard Peril, zuletzt wohnhaft in der Ahornallee 10.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Stadtbezirks Charlottenburg- Wilmersdorf für die Stolpersteinverlegung verlegten wir die Steine im Gehsteig. Anschließend gedachten wir gemeinsam mit vielen Gästen den Opfern. Wir sprachen über ihr Leben und ihr Leid und hoffen, dass wir damit sowie unserem Gedenkbuch ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt haben.

Download: Gedenkfeier zur Stolpersteinverlegung [60 MB]
Download:
Gedenkbuch anläßlich der Stolpersteinverlegung [21 MB]


Bildergalerie der Stolpersteinverlegung und Gedenkfeier

 

Image courtesy of Simon Howden and -Marcus- / FreeDigitalPhotos.net

Der Unterricht in Geschichte

Die Lehrkräfte: K. Beck, T. Bienert, M. Böhmert, B. Fleischer,
C. Franik, C. Hahn, V. Hofmann, B. Muschalla, T. Rahner,
A. Roer, F. Spors, C. Wehr, A. Wrzesinski.

 

Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.
André Malraux

Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wie kann ich mir die Welt erklären? –

Fragen, die auch etwas mit dem Wissen von und über Vergangenheit zu tun haben. Denn Geschichte erzählen und erarbeiten heißt, sich der Voraussetzungen unserer Gegenwart bewusst zu werden, diese zu verstehen und gegebenenfalls Handlungsweisen und Problemlösungen für die Zukunft abzuleiten. Das ist auch Anspruch und Ziel des Geschichts- und Sozialkunde-/Politikunterrichts der KSL.

So beschäftigt sich das Unterrichtsfach Geschichte mit dem Menschen, seiner Entwicklung in Zeit und Raum. Verbunden ist dieser Unterricht in der Mittelstufe (Klassen 5-10) mit dem Fach Sozialkunde, in der Oberstufe (Klassen 11-12) wird das Fach Politikwissenschaft eigenständig unterrichtet. Dort steht die aktuelle politische und rechtliche Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens im Mittelpunkt. Die inhaltliche Leitlinie gibt dabei natürlich der Berliner Rahmenplan vor.

Links zu den Berliner Rahmenplänen: 
Geschichte Klassen 5 und 6
Geschichte Klassen 7 bis 10 (Sek 1)
Geschichte Oberstufe (Sek 2)
Sozialkunde Klassen 7 bis 10 (Sek 1)
Politikwissenschaft Oberstufe (Sek 2)

Was macht man da nun konkret, im Geschichtsunterricht?
  • Arbeiten mit Quellen (Texte, Bilder, Filme, Gegenstände, Plakate, Briefe ...)
  • Geschichte(n) schreiben
  • Nachdenken und diskutieren
  • Präsentationen erarbeiten
  • Projekte erarbeiten (bitte beachten Sie das Projekte-Menü links oben!)
  • Vorbereitung und Durchführung von Museums-, Gedenkstättenbesuchen

u.a.


 Was lernt man dabei?

Unser Ziel ist es, die SchülerInnen in erster Linie natürlich auf den MSA und das Abitur, daneben aber auch auf´s Leben, vorzubereiten. So stehen neben der notwendigen Sachkompetenz, v.a. Analyse- und Deutungskompetenz sowie die Fähigkeit, abgewogen und fundiert urteilen zu können im Mittelpunkt unserer Arbeit.


 Wie lernt man das?

Quellen sind die Basis des historischen Arbeitens – auch im Unterricht. Es werden also unterschiedliche Quellenarten (Texte, Lieder, Bilder, Filme, Briefe usw.) bearbeitet und auf dieser Basis historische Ereignisse und Entwicklungen im Unterricht erarbeitet – sowohl im Klassenraum als auch außerhalb der Schule. Methodische Vielfalt und Handlungsorientierung sind dafür eine wichtige Voraussetzung.


Stundentafel und Kurse (Mittelstufe)

In der Mittelstufe (Klasse 5-10) ist der reguläre Geschichtsunterricht zweistündig. Darin wird das Fach Sozialkunde integriert.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit das Fach zu vertiefen, indem im Wahlpflichtbereich ein Kurs Sozialwissenschaften (Wahlpflichtschiene 1) sowie ein propädeutischer Kurs Geschichte (Wahlpflichtschiene 2) angeboten wird, der auf die Arbeit in der Oberstufe, insbesondere des Leistungskurses, vorbereitet.


 Stundentafel und Kurse (Oberstufe)

In der Oberstufe finden derzeit fünf Grundkurse Geschichte im 1. und 3. Semester statt. Es gibt wie jedes Jahr zwei Leistungskurse, einen im 1. und einen im 3. Semester.

Außerdem gibt es einen Leistungskurs im Fach Politikwissenschaft im 1. Semester.

KSL Template