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In der Projektgruppe „Naturerlebnis & Gartenprojekt“ erlebten wir vier großartige Tage, an denen uns das sonnige Wetter begleitete.

Wir arbeiteten an dem ersten (Dienstag) und letzten Tag (Freitag) auf unserem Schulhof und frischten diesen etwas auf.

Zum Beispiel pflanzten wir einen Schmetterlingsflieder, befreiten das „große Atrium“ (großes Rondell) von widerspenstigem Unkraut und schwitzten uns dabei glücklich fast zu Tode. Deswegen gönnten auch wir uns, während wir die Pflanzen bewässerten, eine kleine Erfrischung.

Aufnahmen von den Arbeiten im Schulhof der KSL

Am Mittwoch und Donnerstag trafen wir uns, im Gegensatz zu den anderen zwei Tagen, an denen wir erst um neun Uhr an der Schule sein mussten, schon um acht Uhr am Theodor-Heuss-Platz. Frau Franik und Herr Kolbe, unsere begleitenden Lehrer, hatten einen sehr angenehmen Fahrtweg mit U-, S- und Regionalbahn herausgesucht. Mit der Regionalbahn ging es bis nach Thyrow, welches im C Bereich liegt, und starteten dort unseren ca. 40minütigen Wanderweg über Wiesen, Felder und durch zwei Wälder.
Auf diesem Weg bekamen wir unter anderem Störche, Milane und Ziegen zu Gesicht.

Als wir am Archorhof ankamen, machten wir eine kurze Pause mit von der Gastgeberin Claudia selbst gemachten Getränken (Wasser mit allerlei Kräutern und Zitrone; unseren Geschmäckern nach sehr erfrischend und dazu noch gesund) und aßen handgepflückte Johannisbeeren.

Danach wurden die Aufgaben verteilt und wir machten uns voller Tatendrang an die Arbeit.

In der Mittagspause versorgte uns Herr Kolbe mit selbstgemachten Zucchini-Keksen und Frau Spiekermann, Frau Franik und die gastfreundliche Claudia schenkten uns stets unsere Getränke nach. Am Mittwoch, unsrem ersten Tag, bepflanzten wir z.B. ein ganzes Beet mit Gemüse und eines mit Blumen.

Am Donnerstag, unserem zweiten Tag, machten wir z.B. einige Bereiche wieder urbar (bepflanzbar), entfernten an anderer Stelle Efeu und bauten einen Schutz für einen Waldameisenhügel, welchen wir auch ordnungsgemäß anbrachten.

Wenn wir um zwölf Uhr mittags die Glocken läuten hörten, liefen wir zum großen Holzkreuz vor der fast 100 Jahre alten Scheune und beteten das „Gegrüßt seist du, Maria“, denn der Achorhof ist ein christlich geprägter Hof. Trotzdem beteten natürlich nur die, die wollten. An beiden Tagen machten wir uns gegen 13 Uhr auf den Weg zum Bahnhof, um den Rückweg anzutreten.

In der gesamten Zeit hatten wir, trotz Anstrengung, viel Spaß, lernten einiges und schlossen Freundschaft mit Pflanz‘, Mensch‘ und Tier‘.

Amelie Ansaloni und Sina Hamm aus der 7a 

Aufnahmen von den Arbeiten am Archorhof


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Impressionen vom Semestertag

Wim Tag mit dem ganzen Semester:

9:00 Uhr. Langsam füllt sich die Schule mit Schüler*innen des zweiten Semesters. Doch bevor es auf den Schulhof geht, wird vorher zweimal Halt gemacht.

An einem Tisch links neben der Mensa sitzt Frau Hielscher; bei ihr trägt sich jede*r Schüler*in in die Anwesenheitsliste ein. Als Nächstes wird in der Mensa gestoppt, dort laufen die Vorbereitung für unser Büfett im Anschluss an das Tagesprogramm. In der Mensa befinden sich bereits die fleißigen Helfer*innen des Semestertages; sie nehmen eifrig alle Lebensmittel für das Büfett entgegen.

Beide Stopps hinter uns, legen wir anschließend den Weg zum Schulhof ein. Dort findet, zum ersten Mal in unserer Schulgeschichte, ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt.
Geleitet wir dieser von Pfarrer Nehk und findet seine musikalische Begleitung in Form eines kleinen Ensembles aus unserem Semester.
Für die Technik ist an diesem Tag unsere tatkräftige Technik-AG am Werk.

Der Gottesdienst wird von Schüler*innen und Lehrer*innen als erfrischendes Gegenstück zum bewährten „Indoor-Gottesdienst“ wahrgenommen. Bemerkenswert ist, wie ein einfacher Ortswechsel die gesamte Atmosphäre auflockert.

Nach dem Gottesdienst wird uns von den Semestersprecher*innen der weitere Tagesablauf erklärt. Die Rede ist von Spielen, darunter auch diverse Kennenlernspiele, die nach fünf Jahren zwar überflüssig erscheinen, erstaunlicherweise trotzdem viel Spaß gemacht haben. Das Organisationsteam hat insgesamt acht Stationen, die von jeweils zwei Helfer*innen betreut werden. An diesen Stationen ziehen wir in Gruppen zu je 15 Personen vorbei. Dabei erwartet uns an jeder Station etwas Neues. Wir nehmen Teil an einem Quiz, spielen Scharade, erraten Lieder in fünf Sekunden Spielzeit, spielen Basketball und diverse andere Gruppenspiele.

Nach diesem doch sehr aktiven Teil des Tagesprogramms steht nun das lang ersehnte Büfett als nächster Programmpunkt an. Bei Musik - die Playlist wurde übrigens vom gesamten Semester erstellt - stehen und sitzen wir in Grüppchen auf dem Schulhof und lassen den Tag langsam ausklingen.

Bevor der erste Semestertag der KSL vorbei ist, findet mit dem ganzen Jahrgang noch eine letzte Aktivität statt: Ein Spiel, bei dem die verschiedenen LKs unseres Semesters gegeneinander antreten. Dabei wird jedem LK die Aufgabe gegeben, aus ihrer Mitte eine Person für folgende Fragen auszuwählen:

  • Wer betritt die Schule immer kurz nach acht?
  • Wen findet man seinen Hausaufgaben meistens in der U-Bahn erledigen?
  • Wer ist know-it-all im Kurs?
  • Wer muss immer alles ausdiskutieren?

Nach diesem witzigen Spiel der etwas anderen Art ist der Semstertag beendet.
Wir Schüler verlassen mit einem Lächeln auf den Lippen und einem vollem Magen die Schule, während das Organisationsteam dafür sorgt, dass die Schule im ordentlichen Zustand zurückgelassen wird.

Als Letztes wollen wir uns noch einmal herzlich bedanken bei Herrn Kolbe, Pfarrer Nehk, Herrn Huber, Frau Hielscher und weiteren Aufsichten, dem Technik-Amt, dem Musik-Ensemble und dem Organisationsteam!
Der Semestertag am Bundesjugendspieltag 2018 war ein voller Erfolg!

Serina Taylor (3. Sem.)


2018

 

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Verleihung der FreiwilligenPässe am 20. Juni 2018 im
Festsaal des Roten Rathauses

Für ihr ehrenamtliches, soziales und bürgerschaftliches Engagement wurden vier Schülerinnen der 10 b und 10c sowie der elften Klasse im Rahmen einer Festveranstaltung im Roten Rathaus geehrt.

Staatssekretär Fischer überreichte ihnen in Vertretung für den Regierenden Bürgermeister für ihren unterschiedlichen Einsatz im Kindergarten, im Altenpflegeheim, als GCL-Gruppenleiterin, als Semestersprecherin und im Vorstand sowie bei der Gruppenarbeit des Kinder- und Jugendparlaments des Bezirksamtes den FreiwilligePass des Landes Berlin.

Darüberhinaus erhielten elf Abiturienten/innen zusammen mit ihrem Abiturzeugnis auch den Berliner FreiwilligenPass für ihren mehrjährigen Einsatz im Schulsanitätsdienst, bei der Bühnentechnik-AG oder als GCL-Gruppenleiterinnen.

Infomationen und Anmeldemöglichkeit für das "Projekt Soziales Engagement" befinden sich unter den Angeboten des EventManagers http://www.ap.liebfrauenschule.org.


2017

 

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Bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr wurden am 10. Mai  Schülerinnen und Schüler der KSL in einer Festveranstaltung im Berliner Rathaus mit dem FreiwilligenPass des Landes Berlin geehrt.
 
Die fünf ausgezeichneten SchülerInnen im Alter von 15 bis 18 Jahren haben im Rahmen des "Projektes Soziales Engagement" an der Liebfrauenschule als Schulsanitäter Verantwortung übernommen.
 
Sie waren in bezirklichen Schülergremien und Kirchengemeinden aktiv, besuchten regelmäßig Senioren in einer evangelischen Pflegeeinrichtung, kümmerten sich bei der Bahnhofsmission um die Versorgung bedürftiger Menschen oder lernten und spielten mit Flüchtlingskindern bei Sant' Egidio.
 

2016

 

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In enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligenitiative des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es seit Mai 2015 auch an der KSL die Möglichkeit, beim "Projekt Soziales Engagement" (PSE) mitzumachen. Nun wurden am 21. März erstmalig auch drei Liebfrauen-SchülerInnen in einer Festveranstaltung im Berliner Rathaus mit dem Schüler-FreiwilligenPass des Landes Berlin geehrt.
 
Diese Anerkennungsurkunde für freiwilliges bürgerschafliches und soziales Engagement erhielten:
 
Lucia Albertini (10b):
Sie setzt sich seit dem Schuljahr 2013/14 in der Schule als Schulsanitäterin ein. Von dem Schulsanitätsdienst der Malteser wurde sie an mehreren Wochenenden darin ausgebildet, wie man mit Verletzten umgeht, wenn möglich Erste Hilfe leistet oder Hilfsmaßnahmen einleitet. Seitdem ist sie mit einer Mitschülerin einen Vormittag in der Schule in Bereitschaft, durch ein Handy des Dienstes ausgestattet. Regelmäßig wird in monatlichen Gruppentreffen das Wissen durch die Behandlung von Fallbeispielen erweitert.
Seit April 2016 besucht Lucia regelmäßig eine Seniorin in einer Senioreneinrichtung, führt Gespräche, spielt Tischspiele und begleitet bei Spaziervorgängen. Sie gelernt, wie man mit älteren Menschen umgeht. Lucia setzt sich verschiedenen Bereichen ein. Sie hat Verantwortung übernommen und Teamfähigkeit entwickelt, dabei auch kommunikative und soziale Kompetenzen entwickelt.
 
Victoria Michalczyk (10b):
Sie setzt sich seit dem Schuljahr 2015/16 in ihrer Freizeit nach dem Unterricht im Seniorenheim Rüsternallee ein. Sie besucht regelmäßig eine ältere Dame, führt intensive Gespräche über Sorgen und Bedürfnisse des Alltags, bastelt mit ihr und geht mit ihr spazieren. Sie hat gelernt, wie man mit älteren Menschen umgeht. Ihre Tätigkeit hat sie in einer Evaluierung reflektiert.
In einem Projektgespräch wurden die Problematik des Altwerdens und die Situation in Senioreneinrich-tungen erörtert. Victoria hat sich vor zwei Jahren im Jugendclub der Kirche Westend in der Theater-AG eingesetzt. Songs des Musicals „Kitty gegen das Vergessen“ (Thema: Anne Frank) wurden am 27. Januar des vorigen Jahres auf der Gedenkveran-staltung (Auschwitz-Tag) auf dem Theodor-Heuss-Platz vorgetragen. Victoria hat Verantwortung übernommen und dabei kommunikative und soziale Kompetenzen entwickelt.
 
Simon-Pierre Krautkrämer (4. Semester): 
Er setzt sich seit Anfang November in der Notübernachtungseinrichtung (NÜ 1) der Stadtmission ein. Jeden Freitagabend ist er für 4-5 Stunden bis nach Mitternacht tätig. In der Obdach-loseneinrichtung verrichtet er verschiedene Tätigkeiten: Türkontrollen mit Abtasten nach verbotenen Gegenständen, Essensausgabe, Personenbegleitung auf dem Gelände, Kleiderausgabe, medizinische Hilfe und Betreuung im Schlafhaus.
Er erlebt Frauen und Männer in sehr großer Zahl auch aus Osteuropa mit sehr unterschiedlichem persönlichem Hintergrund. Er hat erfahren, dass es in der Gesellschaft eine Randgruppe gibt, die aus den verschiedensten Gründen aus dem normalen Raster herausgefallen ist. Simon-Pierre hat Teamfähigkeit und Kommunikations- und Sozialkompetenz entwickelt; er übernimmt Verantwortung und leistet einen positiven Beitrag für die Gesellschaft.
 
Am 10. Mai werden fünf weitere KSL-SchülerInnen mit dem Berliner-FreiwilligenPass ausgezeichnet.
 
Infomationen und Anmeldemöglichkeit für das "Projekt Soziales Engagement" befinden sich unter den Angeboten des EventManagers http://www.ap.liebfrauenschule.org/ .
 


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Klassenfahrt der 9b nach Ummanz

Nach 5-stündiger Busfahrt kamen wir, die Klasse 9b, zusammen mit Frau Schulte-Hein und Herrn Mebert in einem Jugenddorf auf Ummanz, einer kleineren Insel westlich von Rügen, an.

Auf der Anlage befanden sich mehrere Bungalows, von denen wir drei bewohnten, ein Volleyball-, Basketball- und Fußballfeld und weitere Plätze für Freizeitaktivitäten. Nachmittags verbrachten wir unsere Zeit an der See und der Tag endete mit einem von Schüler organisierten Spieleabend.
 
Der nächste Tag begann, so wie die darauffolgenden, um 7:45 Uhr mit einem Morgengebet. Nach dem Frühstück startete unsere Rügenrundfahrt, bei der wir das National-Zentrum Königsstuhl und anschließend die Stadt Binz mit ihrem Strand besuchten. Am späten Abend fand eine Nachtwanderung statt.
 
Den Mittwoch verbrachten wir in Stralsund mit einem Stadtrundgang, auf dem einzelne Schüler den anderen wichtige Informationen über die bekanntesten Gebäude und Orte mitteilen. Anschließend sind einige ins Schwimmbad gegangen, während die Restlichen ihre Freizeit in der Stadt verbrachten.
 
Unsere Inselwanderung am Donnerstag endete mit einem Strandbesuch und einer Partie Minigolf. Abends konnten wir an der im Jugenddorf stattfindenden Disco teilnehmen.                                                                                                    
Unsere Rückfahrt am Freitag erfolgte bei guter Stimmung.
 
Dank der guten Organisation war es eine gelungene Klassenfahrt.
 

Impressionen von der Klassenfahrt


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Bmun 2018, 19.-21. January

 
Vielen Dank an alle Teilenehmer unserer 1. Bmun (Berlin Model United Nations) – einer englischsprachigen UN-Simulation zu dem Thema „Challenges of the Future“!

80 Schüler aus 6 Berliner Gymnasien haben als Delegierte von 12 verschiedenen Ländern drei Tage lang in den Räumen der KSL zusammen.
 
Während der Bmun wurden Reden gehalten, Kompromisse ausgehandelt und Resolutionen erarbeitet. Nicht zu vergessen ist der großartige Einsatz unserer Schüler der 10. Klassen der KSL, die für einen reibungslosen Ablauf der Konferenz gesorgt haben.

Zusätzlicher Dank gilt unseren zwei Gastrednern in der opening ceremony, Dr. Joachim Hein (Umweltreferent für Klimafragen beim BDI) und Dr. Paolo Adami (Professor am Department of Engineering Oxford), welche Einblicke in die technischen Herausforderungen und der daraus erwachsenden Verantwortung gegeben haben.
 
Es war begeisternd mit so vielen engagierten, offenen und wissenshungrigen jungen Menschen das Wochenende auf der Bmun verbracht zu haben!  
Frauke Spors (MUN coordinator)
 
A few words in English from the student officer team:

Helene Schwarz (vice president of ECOSOC, chair of ECOSOC I) BMUN was a great experience for me personally. To help the delegates getting out of their comfort zone and see how they developed throughout the weekend was incredibly rewarding to watch.

Joschka Thöben (president of the General Assembly) The first Bmun conference at our school was probably the most exciting MUN I attended so far and it was a challenge I will never forget! During such conferences delegates as well as chairs grow into leaders, deal with current world issues, become more confident and improve their debating skills. I hope that all participants have profited from the days spent at Bmun and have formed long lasting friendships.

Johanna Geibel (vice president of the General Assembly/ chair of GA 7) Bmun 2018 was amazing. Working together with many motivated people, debating a lot of relevant topics and being chair of GA7 was truly inspiring and an event I will always remember.

Sofia Iordanskaya (vice president of ECOSOC, chair of ECOSOC II) Having attended two MUN conferences, ending my career on a high note by chairing the “Commission on Crime Prevention and Criminal Justice” at Bmun 2018 was – without any doubt – a great decision. It allowed me to acquaint myself with MUN through both, the eyes of a delegate and a chair and expand my field of experience. A big “THANK YOU” to everyone who attended!

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Adventsfeier im Seniorenheim "Haus Rüsternallee"

Adventsfeier im Seniorenheim "Haus Rüsternallee" am 22. Dezember, dem zweiten Ferientag.

Hier haben SuS aus siebten Klassen mit weihnachtlichen Liedern, Gedichten und Geschichten (auch einer selbst verfassten) im Rahmen des soziales Engagements an der KSL mitgewirkt und die Senioren auch zum Mitsingen bewegt. 


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Dreifacher Erfolg  im Projekt „Jugend schreibt“

Zum 30. Geburtstag des Projekts „Jugend schreibt“, das von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ins Leben gerufen wurde, ist Schülerinnen und Schülern des Deutsch-Leistungskurses ein besonderer Erfolg gelungen. Lukas Barovic, Antonia Breer und Julia Schiller wurden mit je einem von fünf Preisen der Fazit-Stiftung, jeweils mit 1000 Euro dotiert, ausgezeichnet. 

An dem Wettbewerb nahmen in diesem Jahr 115 Schulen bundesweit und einige Auslandsschulen mit  2243 Schülern teil. Die Preisverleihung fand am 17.1.2018 in Frankfurt am Main  statt. Die Laudatio hielt der F.A.Z.-Herausgeber Holger Steltzner. Die beiden anderen Preise gingen an David Schaeffert vom Gymnasium Kenzingen und an Danielle Kallenborn vom Ludwigsgymnasium in Saarbrücken.
 
Das Projekt „Jugend schreibt“ wird seit Herbst 1987 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 angeboten. Durch den täglichen Umgang mit einer Qualitätszeitung werden die Medienkompetenz und die Urteilsfähigkeit der Schüler/innen gefördert.
 
Jeder Schüler des Deutsch-Leistungskurses von Frau Gerstmeyer hat drei Artikel zu einem selbst gewählten Thema geschrieben. Die Bandbreite der recherchierten Themen wird deutlich mit Blick auf die Überschriften der Artikel. Der von Lukas Barovic verfasste Artikel über „Wasserbüffel in Berlin“ wurde in der F.A.Z. vom 4.9.2017 veröffentlicht. Weiterhin hat er Artikel über einen Stadtjäger in Berlin geschrieben und über einen Privatpiloten, die noch erscheinen werden.
 
Antonia Breer kann stolz sein auf zwei bereits veröffentlichte Artikel. Unter der Überschrift „Kommen Kinder durch Gewalt zu Tode, vergisst man das nie“(6.6.2017) erfährt der Leser Interessantes über die Arbeit des bekannten Berliner Rechtsmediziners Michael Tsokos. Der zweite veröffentlichte Artikel beschäftigt sich mit der Nachnutzung von Industriedenkmälern und ist unter der Überschrift „Alte Fabriken mit neuem Flair“ in der F.A.Z. vom 4.12.2017 erschienen. In ihrem dritten Artikel hat Antonia eindrucksvoll den Segeltörn einer achtzehnjährigen Fahrtenseglerin geschildert.
 
Beeindruckend ist auch die Bandbreite der Themen, die Julia Schiller recherchiert hat. Sie reichen von der Trendsportart Quidditsch  („Besen hoch, tönt es durch den Park“, vom 22.1.2018) über den Alltag von Sozialarbeiterinnen in der JVA Moabit bis hin zur Schilderung der täglichen Arbeit des Sendeleiters von N24. Der zuletzt genannte Artikel ist am 22.5.2017 unter der Überschrift „Neun Monitore im Blick" veröffentlicht worden.
 
Weitere Teilnehmer des LK  sind stolz auf bereits veröffentlichte Artikel. Der von Zita Konthur verfasste Beitrag „Virtuos mit dem Blutpinsel“ schildert die Arbeit einer Maskenbildnerin, die zum Beispiel für Krimis Mordopfer präpariert.

Unter der Überschrift „Formen der Folter“ erschien der von Katharina Filla verfasste Artikel über die Erfahrungen von Insassen des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen.
 
„Sein Leben in den Griff kriegen“ lautet die Überschrift der von Lisa Weickert verfassten Reportage über die Arbeit eines Streetworkers, der Jugendliche auf der Straße betreut.
 
Schließlich trug auch der „Berliner Currykult“ in Form eines von Paula Schnauder verfassten Artikels zum Erfolg der Schüler/bei.
 
Am 15. 1. erschien eine ganze vom Kurs gestaltete Zeitungsseite zu Zeitzeugen des Nationalsozialismus und neuen Formen der Erinnerungskultur mit Beiträgen von Henrike Klose, Linnea Lapawczyk, Luise Schulz, Paula Schnauder, Katharina Filla und Lisa Weickert.
 
Nachzulesen sind alle Artikel unter  http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/

Aufnahmen von der Preisverleihung


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„Wasser hat viele Gesichter“

Gestaltung des Messestands des Vereins WaBoLu e.V. bei  WASsERLEBEN 2017
in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen:

Wasser kann man nicht verbrauchen – war einer der ersten Sätze, mit dem die Schulen konfrontiert wurden, als es um die Gestaltung eines Standes vom Verein Wasser-, Boden-, Lufthygiene e.v, kurz WaBoLu, für die Infoschau WASsERLEBEN (28.03 – 31.3.2017) in den Berliner Messehallen unter dem Funkturm ging.

Die Schüler_innen zeigten sich zunächst irritiert, da im Alltag häufig vom Wasserverbrauch die Rede ist. Aber schnell wurde klar: Wasser kann man nutzen, benutzen, verschmutzen und wieder reinigen – aber eben nicht verbrauchen.

Auch wenn der Wasserzähler im Keller vermeintlich den Verbrauch misst, wenn wir den Hahn aufdrehen, die Hände waschen und das Wasser samt Dreck im Abfluss verschwindet, ist das Wasser ja nicht weg, sondern nur verschmutzt und woanders. Es nimmt ein „anderes Gesicht“ an und ist stets veränderbar. Daraus entwickelte sich das Thema „Wasser hat viele Gesichter“ und damit verknüpft verschiedene Ansätze zur nachhaltigen Nutzung von Wasser.  

„Wasser als Motiv künstlerischen Ausdrucks“

Den kompletten Bericht erhalten Sie hier als PDF: [Download]

 

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Pilgerreise: „Ora et labora“ auf dem Achorhof

Wir, 30 SchülerInnen aus der 8. bis 11. Klasse, machten in der Projektwoche 2016 eine Pilgerreise zum Achorhof in Märkisch Wilmersdorf. Zusammen mit vier Lehrern sind wir 24 Kilometer nach Märkisch Wilmersdorf gewandert, auf dem Hof haben wir Bau- und Gartenarbeiten in Angriff genommen und gelebt haben wir unter einfachsten Verhältnissen in Zelten. Warum nahmen wir einen solch einen strapaziösen Weg, anstrengende Arbeiten und ein Leben ohne Komfort und digitale Welten auf uns?

Unser Ziel war es, eine Woche nach dem Motto „Ora et labora“, also „Beten und Arbeiten“, zu leben. Dazu mussten wir auch auf unsere Handys verzichten. Dadurch, ebenso wie durch die Arbeiten auf dem Hof, unsere Selbstversorgung, das einfache Leben und die täglichen Gebete sowie den Austausch mit der Künstlerin Diana Obinja und den Nonnen der Ordensgemeinschaft in Alexanderdorf lernten wir, ohne äußere Ablenkung besser in einer Gemeinschaft zu leben und zu uns selbst zu finden.

Diese Pilgerreise verlangte uns dazu auch einiges ab: Am Montag, Mittwoch und Freitag sind wir insgesamt ca. 70 Kilometer gewandert. An den verbleibenden Tagen haben wir in unseren einzelnen Gruppen gearbeitet: Bauarbeiten, Gartenarbeit, Kunst, Spiritualität und Dokumentation. Dabei kam uns die Frage in den Sinn: Was ist von dem Grundsatz „Ora et labora“ in unserer heutigen Welt übrig geblieben?

Wir haben begonnen eine Antwort zu finden, indem wir überlegt haben, wie wir das Motto umgesetzt haben. Dazu einige Eindrücke aus unseren Arbeitsgruppen, die auch in unserem Film zu finden sind:

1. Wir haben gearbeitet:

Um das Regenwasserauffangprojekt des Achor Vereins voranzubringen, gab es eine Arbeitsgruppe „Bauarbeiten“. Sie hat hart und sehr erfolgreich gearbeitet: Eine tiefe Grube wurde gegraben. In den Sommerferien konnte der Regenwassertank mit einem anderen Workcamp erfolgreich eingesetzt werden.

Die Gartengruppe hat Unkraut entfernt, Bäumen zu mehr Lebensqualität verholfen, es wurde die im hinteren Teil des Hofes liegende Wiese abgesenst und neue Beete und Rabatten angelegt, sodass der Achorhof neben der Urigkeit auch gartenpflegerisch verschönert wurde.

Das Dokuteam hat die gedankliche Durchdringung und Aufarbeitung dieser Pilgerreise zur Aufgabe gehabt und war weiterhin für die Dokumentation und das Sammeln von Erinnerungen verantwortlich. Das Ergebnis kann in diesem Text nachgelesen sowie auf den Plakatwänden, in den Diashows und unserem sehenswerten Film betrachtet werden.

Die Künstlergruppe hat zusammen mit der auf dem Hof lebenden Künstlerin Diana Obinja, die uns immer und bei allem ganz wunderbar unterstützt hat, ein Kunstwerk zum Thema „Ora et labora“ geschaffen, das nun in der Schule im Treppenhaus zu sehen ist.

 

2. Wir haben gebetet und gemeinsame spirituelle Erfahrungen gemacht, somit sind wir auch dem anderen Teil unseres Mottos treu geblieben:

Pfarrer Nehk und die Spiritualitätsgruppe bereiteten unsere täglichen vier Gebetszeiten und gemeinsamen Gottesdienst vor. Dabei musizierten sie und wir alle viel und sie haben uns wichtige Denkanstöße gegeben.

Am Mittwoch pilgerten wir zum Kloster „Abtei St. Gertrud“ in Alexanderdorf. Dort nahmen wir an einer Gebetszeit der Nonnen teil und hatten die Möglichkeit, den Nonnen Fragen zu stellen, die ja ein besonders gutes Beispiel für das Lebensmotiv „Ora et labora“ sind.

Während des ganzen Projektes lebten wir auf dem Hof des Achor Vereins. Um auch etwas über diesen Verein zu erfahren, haben wir ein Interview mit Frau Kottwitz geführt.

Abschließend können wir sagen:

Das Laufen und Arbeiten, das einfache Leben und Gemeinschafts-Erleben und die vielen Gespräche haben unseren Horizont erweitert – und auf unsere Frage haben wir auch eine Antwort gefunden: Ora et labora lebt, solange es Christen gibt, die diese Lebensweise in verschiedenen Formen ausüben! Egal, ob in der strengen Form, wie sie die Nonnen ausführen, oder in der freien Form, wie wir in der Schule. Das „Ora“ bewahrt uns vor dem vollständigen Versinken im „Labora“.

Das Doku-Team

Liebe Schüler und Schülerinnen!
Liebe Eltern!
Liebe Kollegen und Kolleginnen!


Mit einem gut einstündigen Konzert in unserer Schule am 16. Dezember um 18:30 Uhr beschließen wir den Veranstaltungsreigen unseres Jubiläumsjahres. Chor, Orchester, Solisten und
Instrumentalensembles bieten ein gemischtes Programm verschiedener Stilrichtungen.

Selbstverständlich werden auch viele Adventslieder mit dabei sein. Alle, die sich rechtzeitig einen Sitzplatz sichern möchten, bitten wir um eine Reservierungsgebühr in Höhe von 2,00 Euro.
In diesem Preis inbegriffen ist eine Rostbratwurst, die vor oder nach dem Konzert beim Grillstand abgeholt werden kann.

Die Karten für die Reservierung werden am 08. Dezember und am 12. Dezember in den großen Pausen im Sekretariat verkauft.

Ich wünsche allen frohe Adventstage, eine gesegnete Weihnacht und ein gutes, neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

C. Wehr
Schulleiterin



Nellesen Orchester 


PSE – Projekt Soziales Engagement

Am 19. Februar 2016 erhielten 8 Schülerinnen der Klasse 9b für ihren Besuchsdienst in der Evangelischen Pflegeeinrichtung „Haus Rüsternallee“ den Jugend-Kompetenzpass.

Die Auszeichnung wurden ihnen vom Vertreter der Freiwilligen-Initiative des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Herrn Clausen, im Beisein der stellvertr. Heimleiterin und der Pflegeleiterin sowie Frau Wehrs und Herrn Kolbes als KSL-Verbindungslehrer überreicht.

Das „Projekt Soziales Engagement“ - kurz PSE - umfasst 20 oder 40 Stunden zur Erlangung des Jugend-Kompetenzpasses bzw. des Berliner Schüler-Freiwilligen-Passes durch freiwilliges, ehrenamtliches Engagement.
Es wird in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf an der Liebfrauenschule seit Mai 2015 für Schüler/innen ab der 9. Klasse angeboten.


Ehemaligentreffen Banner

Sind Sie auch ehemalige Schülerin oder ehemaliger Schüler der Liebfrauenschule?

Dann merken Sie sich bitte den 9.9.2016, der erste Freitag nach den Sommerferien, vor. An diesem Tag findet im Rahmen unseres 90jährigen Schuljubiläums nach unserem Schulfest ein Ehemaligentreffen statt.

Melden Sie sich bitte unter ehemalige@ksliebfrauen.de bis zum 7. Juli kurz für das Treffen an, damit wir für das Wiedersehensfest gut planen können und Ihnen eine gesonderte Einladung zuschicken können.
Geben Sie gerne auch das Abschlussjahr an der KSL, die Klasse und die Klassenlehrer(in) an.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie weiteren ehemaligen Schulfreunden diese Informationen und die E-Mail-Adresse zukommen lassen.
Vielen Dank!


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Mathecamp 2016

Wie man einen Mord aufklärt und Flächen die Welt der Körper entdecken.

Vom 11. bis 13. Februar fand wieder das alljährliche Mathecamp der KSL statt. Traditionell ging es wie immer in das Haus Holon in Tegel. Dieses Jahr war es gar nicht mal so kalt. Keine zugefrorene Havel, kein Schnee. Wirklich sommerlich war es aber auch nicht. Eher durchschnittliches Wetter also. Ganz im Gegensatz zum Camp selber: Wie immer waren es 2 ½ schön gestaltete Mathetage.

Nachdem am Donnerstag Nachmittag alle ihr Zimmer bezogen hatten, wurden wieder Namensbuttons gebastelt. Nach dem leckeren Abendessen (selbstgemachter Döner) folgte dann der bunte Abend, an dem die Schüler in altersgemischten Gruppen zusammenarbeiten durften. Auch für dieses Jahr hatte sich Frau Tisch wieder ein schönes Thema ausgesucht und Materialien zusammengestellt. Diesmal ging es um Sliceform-Körper: Dabei handelt es sich um Körper (3D) die aus Flächen (2D) zusammengesteckt werden. Viele der Körper kann man durch die Art des Aufbaus auch nach dem Zusammenstecken noch in eine flache Ebene zusammenfalten. Im Laufe des Abends entstanden so einige Kunstwerke, die jetzt in der Schule bewundert werden können. Zum Abschluss durften die Teilnehmer noch mit dem Computerprogramm Surfer herumexperimentieren – damit lassen sich sehr einfach Körper aus Gleichungen ableiten und darstellen. So kann man sich beispielsweise die Parabel y = x² in 3D ansehen und mit Parametern und weiteren Gleichungen experimentieren.

Nachdem die jüngeren Schüler gut versorgt und voller mathematischer Ideen in ihren Betten lagen, ließen die Älteren den Abend noch bei einigen Runden Werwolf, Skat und Schach ausklingen. Irgendwann hieß es dann aber auch für die Großen: „Ab ins Bett!“, schließlich ging es am nächsten Tag schon früh wieder los.

Der Freitag war dann vor allem ein Workshop-Tag. In altershomogenen Gruppen besuchten die Teilnehmer mehrere Mathe-Workshops zu verschiedenen Themen. Geleitet und vorbereitet wurden die Workshops sowohl von Lehrern, als auch von Schülern und Ehemaligen. So gab es zum Beispiel Workshops zu Themen wie „Mathe falten“, „Hilberts Hotel“, „Rechnen wie ein Computer“ oder auch „Eckige Seifenblasen!“.

Ab ca. 16:00 Uhr wurde dann der Film „Flatland“ gezeigt – passend zum Thema geht es darum, wie eine 2D Fläche die 3D Welt der Körper für sich entdeckt. Den Film hatte ein früherer Kurs von Frau Tisch mal beim Mathekalender gewonnen. Danach gab es auch schon Abendessen.

Nach dem Abendessen waren plötzlich Schreie zu hören. Eine Leiche! Unser Alfred lag tot im Gemeinschaftsraum. Vor ihm ein Zettel mit mathematischen Formeln – kurz vor seinem Tod hatte er noch durch Null zu teilen versucht. Könnte das der Grund für den Mord gewesen sein? In kleinen Gruppen hieß es nun: Zeugen befragen und Rätsel lösen, um den Mörder dingfest zu machen. War es der Gärtner? Der erbarmungslose Fitness-Trainer? Oder der gemeine Postbote? Die Zeugen waren über das ganze Haus verteilt und gaben den Gruppen jeweils Hinweise und Fingerabdrücke. Am Ende ging es dann darum, ein Logikrätsel zu lösen und so den Täter zu entlarven. Es war… die Photographin, die von Herrn Lach persönlich verhaftet und abgeführt wurde.

Am Samstag gab es nach dem Frühstück nochmals einen Workshop; nach dem Mittagessen war das Mathecamp dann auch schon vorbei und es ging wieder nach Hause. Wie immer hat das Mathecamp allen Teilnehmern sehr viel Spaß und Freude bereitet. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Vielen Dank an die betreuenden Lehrer Frau Tisch, Frau Bruncks, Herrn Lach und Herrn Adena, die vielen Ehemaligen, sowie insbesondere an Marta, Clemens, Leo, Sascha, Katharina, Johannes, Sarah, Enja und Johanna für die Durchführung von Workshops!

Christian Flach

Bilder vom Mathecamp


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Mit allen Wassern gewaschen - Toiletten gegen Hunger

Eine Aktion der Klasse 8 c am internationalen Welternährungstag

Am 14. Oktober 2016 haben Schülerinnen und Schüler der 8c zusammen mit anderen Berliner Schulklassen und der GTO (German Toilet Organisation) auf dem Alexanderplatz für eine Verbesserung der weltweiten Sanitätversorgung demonstriert.
 
Durch eine Schülerin unserer Klasse kamen wir im letzten Schuljahr in Kontakt mit der GTO und haben an ihrem entwicklungspolitischen Bildungsprogramm „Klobalisierte Welt“ teilgenommen. Die Arbeit dieser Organisation beruht auf zwei Säulen: sie fördert globales Lernen in der Klasse und geht mit weltpolitischen Themen in die Öffentlichkeit.
 
So erhielten auch wir während der Projektwoche vor den Sommerferien Besuch von Svenja Ksoll und ihrem Team und haben uns mit ihrer Hilfe mit dem Thema Toiletten auseinandergesetzt. In einer „Schulklo-Begehung“ zusammen mit der Schulleiterin Frau Wehr und dem Hausmeister Herrn Prziwarka stellten wir fest, dass die Toilettensituation an der KSL eigentlich sehr gut ist.
 
Anschließend befassten wir uns mit der Sanitärsituation weltweit und erfuhren, dass ca. ein Drittel der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Toiletten hat.
 
Die Frage, inwieweit mangelnde Sanitärversorgung und der Hunger auf der Welt zusammenhängen, wurde diskutiert und aus den Antworten heraus entwickelten wir Ideen für die Kundgebung anlässlich des internationalen Welternährungstages.
 
 
Statements von Schülern:
  • Die Projekttage mit der GTO fand ich sehr schön und aufschlussreich. Es hat mir gefallen, dass wir als Klasse
    sehr stark mit einbezogen wurden und auch oft etwas selbst erarbeiteten. (Laura)
  • An dem Projekttagen habe ich viele Dinge erfahren, die mir bis dahin nicht bewusst waren. (Linn)
  • Eine sehr interessante Aktion! Die Menschen auf ein so wichtiges Thema aufmerksam zu machen, war eine
    tolle Erfahrung. (Helena)
  • Es hat Spaß gemacht, mit anderen Schulklassen zusamen auf dem Alexanderplatz zu demonstrieren. (Mark)
  • Mir hat die Ballonaktion besonders gefallen, weil sie so aufsehenerregend war und eine Botschaft
    weitergetragen hat. (MengRu) 
Hier seht ihr, wie die Aktion verlaufen ist:

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„Wir weigern uns Feinde zu sein!“
 
Das ist das Motto des palästinensischen Friedensprojekts „Tent of Nations" (Zelt der Völker) im Westjordanland, das sein Gründer Daoud Nassar am 22.3. in der KSL vorgestellt hat.
 
In seinem beeindruckenden Vortrag berichtete er aus Sicht der christlichen Palästinenser über die Konflikte durch die israelische Siedlungspolitik und die Schwierigkeiten mit den jüdisch-orthodoxen Siedlern.
 
Das Friedensprojekt, das auf einem Weinberg in der Nähe von Bethlehem liegt, besteht aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und einer Begegnung- und Bildungsstätte für Menschen aus aller Welt.
 
Hier wurden in den letzten Jahren Brücken gebaut zwischen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und kulturellem Hintergrund; Brücken sind entstanden zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen Juden, Christen und Muslimen.

Mit ihrem gewaltlosen Kampf um angestammte Eigentumsrechte und dem großen Einsatz für den Respekt vor der Kultur des Anderen findet die Familie Nassar in aller Welt Anerkennung und Unterstützung.
 
Michael Brinkhoff
 
Zertifikat Spende Baum
 

Michael Kallenberg siegt in bundesweitem Wettbewerb Jugend und Wirtschaft - Ehrung durch Finanzminister Schäuble

Am 16. September wurde Michael Kallenberg, Schüler der 12. Jahrgangsstufe der Katholischen Schule Liebfrauen, in Anwesenheit von Finanzminister Wolfgang Schäuble mit einem von drei Schülerpreisen des Projektes „Jugend und Wirtschaft“ ausgezeichnet.

Er erhielt ein iPad und ein Jahresabo der F.A.Z. als E-Paper als Anerkennung für die Artikel über Flugzeugschlepper und Flaggenhersteller, die er im vergangenen Schuljahr für die Seite „Jugend und Wirtschaft“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verfasst hat.


Artikel in der F.A.Z.

Wie man Piloten abschleppt, F.A.Z., 7.5.2015
Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf die Flagge sehe, F.A.Z., 18.9.2015


„Wenn wir zu wenig über wirtschaftliche Zusammenhänge wissen, können wir bestimmte politische Entscheidungen nicht nachvollziehen. Dann folgt man leicht den einfachen Parolen der Populisten, der rechten wie der linken. Schülerwettbewerbe wie ‚Jugend und Wirtschaft‘ helfen dabei, dass es dazu nicht kommt“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in seiner Festrede. Anschließend durften Michael und die beiden anderen Preisträger den Minister interviewen.

„Jugend und Wirtschaft“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bankenverbandes und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Es feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen. An dem Wettbewerb beteiligten sich im zurückliegenden Schuljahr 60 Schulen aus allen Bundesländern mit insgesamt ca. 1200 Schülerinnen und Schülern. Die Schüler recherchierten zu Wirtschaftsthemen, führten Interviews und verfassten dann Artikel für die monatlich erscheinende „Jugend und Wirtschaft“-Seite in der F.A.Z.

An der Liebfrauenschule erfolgte die Teilnahme an dem Projekt innerhalb eines Zusatzkurses Deutsch von Frau Gerstmeyer. Auch anderen Kursteilnehmern gelang es, Artikel in der F.A.Z. zu veröffentlichen. Nachzulesen sind die bereits veröffentlichten Artikel im Archiv der Seite www.JugendundWirtschaft.de.

Die Schule beteiligte sich zum fünften Mal an dem Projekt. Dabei wurden insgesamt vier Schüler mit Einzelpreisen ausgezeichnet. Zweimal erhielten Kurse Schulpreise in Höhe von 5000 Euro.


Aufnahmen von der Preisverleihung 

Informationsabend

Die katholischen Schulen möchten sich potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern vorstellen.

Wir laden für den Freitag, 8. Mai zu einem abendlichen Kennenlernen (18.00 bis 20:00 Uhr) in die Franziskusschule.

Download: PDF-Datei zum Informationsabend

Wir freuen uns darauf, Sie bald persönlich kennenlernen zu dürfen! 


Anfahrt

Katholische Schule St. Franziskus

Hohenstaufenstraße 1
10781 Berlin
 

Mathecamp 2015 – von Hüllkurven über Kettenbrüche bis Dornröschen

„Durch die Tür raus, dann nach links bis ihr Rumpelstilzchen seht!“
„Nach rechts, in den Märchenwald!“

Auf dem Mathecamp lag dieses Jahr Märchenstimmung in der Luft: Plötzlich tauchte der gestiefelte Kater auf, Rapunzel ließ ihr Haar herunter und im Märchenwald wanderten die Bäume umher und stellten Märchenrätsel.

Der Donnerstag begann aber wie in jedem Jahr erst einmal mit der gemeinsamen U-Bahnfahrt nach Alt-Tegel ins Haus Holon. Dort angekommen, durfte sich jeder einen Namensbutton basteln bevor der gemeinsame Abend begann. Dieses Jahr fertigte jede Gruppe ein kleines Kunstwerk an: Fadengrafiken - wunderschöne Nagelspannbilder auf quadratischen Holzplatten. In Kürze werden diese vor dem Matheraum in der Schule aushängen und zu bestaunen sein.

Der Freitag begann mit dem gemeinsamen Frühstück um 8 Uhr, danach fanden verschiedene Workshops für die unterschiedlichen Klassenstufen statt. Unterstützt wurden die begleitenden Lehrkräfte Frau Tisch, Herr Lach, Frau Bruncks und Herr Adena dabei durch mehrere Ehemalige, darunter Sarah, Enja und Annika, die schon vor 6 bzw. 7 Jahren ihr Abitur an der KSL gemacht haben. Nach dem Mittagessen, das fast nicht für alle gereicht hätte, folgte noch ein letzter Workshop für den Tag.

Am Freitagabend tauchte plötzlich aus dem Nichts der gestiefelte Kater auf, der die 50 TeilnehmerInnen auf eine mathematische Reise durch unser Tegeler Märchenland schickte. An den einzelnen Stationen wimmelte es dabei nur so von Feen, Zwergen und Prinzessinnen, die natürlich alle kleine Matheaufgaben auf Lager hatten, wie z. B. diese hier über die Bremer Stadtmusikanten:

Die Katze und der Hahn sitzen in der Kneipe und streiten sich darum, welche Stücke sie bei ihrem nächsten Auftritt spielen wollen. Eigentlich haben sie Glück, dass der Hund und der Esel gerade zusammen in ihr neues Haus im Wald gegangen sind und ihnen die Entscheidung überlassen haben. Normalerweise schreien nämlich alle 4 Tiere ganz unterschiedliche Titel wild durch die Gegend. Nach dem 8. Glas Champagner schauen sich die beiden an: Wie war das nochmal? Wer mag welche Musikrichtung am liebsten? Vielleicht können wir das Programm dann mischen? Und wer spielt welches Instrument? Ich hab alles vergessen...* lall * Mit Mühe und Not kommen sie auf die folgenden Aussagen:

 

Der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn lernen 4 verschiedene Instrumente – nämlich Saxophon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Jeder von ihnen hat eine bevorzugte Musikrichtung entweder Jazz, Rock, Pop oder Klassik. Weder Hahn noch Hund wissen, wie man ein Saiteninstrument spielt. Der Hund spielt am liebsten klassische Musik. Die Katze mag weder Jazz noch Popmusik. Das Tier, das am liebsten Popmusik spielt, spielt Kontrabass. Das Tier, das am liebsten Jazz spielt, spielt Saxophon.

 

Nun stellt sich die Frage, welches Tier welches Instrument spielt und wer welche Musikrichtung bevorzugt.

Im Anschluss an die Ralley durften alle – wie schon erstmalig im letzten Jahr – wieder ausgelassen im Aufenthaltsraum tanzen. Damit sind wohl endgültig all die Gerüchte widerlegt, die besagen, dass man beim Mathecamp ausschließlich Mathe macht.

„Die Großen“ ließen den Abend dann mit Doppelkopf, Schach und "Schwarz Rot Gelb" ausklingen.

Am Samstag folgte noch ein letzter Workshop für das Jahr, danach hieß es Taschen packen und Zimmer aufräumen. Auch das diesjährige Mathecamp hat allen Teilnehmern und Betreuern wieder sehr viel Freude bereitet. Unter welchem Thema das Camp im nächsten Jahr wohl stehen wird?

Vielen Dank an die betreuenden Lehrer Frau Tisch, Frau Bruncks, Herrn Lach und Herrn Adena sowie die vielen Ehemaligen, vor allem auch Sarah, Enja und Annika!

Christian Flach, Ehemaliger

 


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