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(Leitung Frau Franik/ Pfarrer Nehk)

Die „Tage religiöser Orientierung" – nicht der klassische Religionsunterricht, sondern vielmehr eine Möglichkeit, sich selbst und andere besser kennenzulernen.

Gemeinsam haben wir viele Übungen und Spiele gemacht, die mit Spaß verbunden waren und die Gemeinschaft gestärkt haben. So hat sich beispielsweise die Gruppe einer großen Kletterwand auf dem Gelände des Christian-Schreiber-Hauses in Alt-Buchhorst gestellt. Abgeschlossen wurde die Fahrt mit einem Grillabend, den alle gemeinsam vorbereitet haben.

Die Stimmung war stets gehoben und ausgelassen. Zusammenfassend war es eine schöne Fahrt mit vielen tollen Erlebnissen.

Emelle, Paulina, Minh Thu, Martha, 2. Semester

 


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Am Lagerfeuer unser schönstes Erlebnis in Alt- Buchhorst
(2.11.2015-4.11.2015)

Am 2.11.2015 fuhren wir mit der Bahn nach Alt-Buchhorst. Über den Tag verlaufend machten wir verschiedenste Aktivitäten, aber das schönste und spannendste war das Lagerfeuer.

In unserer Freizeit gingen wir nachmittags Holz, im Wald, sammeln. Um 19:45 bastelten wir mit einem am Haus angestellten Mädchen ein Teelicht, das mit Servietten- Technik verziert wurde.

Als drei Mädchen aus unserer Klasse mit ihren Teelichtern fertig waren, durften diese mit Fr. Schulte-Hein hinausgehen und das Holz brechen, stapeln und mit Zeitungspapier entzünden. Als das Holz wunderschön und flackernd brannte, kamen die anderen aus unserer Klasse und mit unseren brennenden Teelichtern gingen wir zum See, der gleich hinter uns lag.

Wir hörten einem Gebet zu, das gesprochen wurde. Wir setzten uns an das Lagerfeuer und Lisa verteilte Marshmallows, die jeder auf einem Stock braten konnte. Wir hörten „Black Stories“, die Jonathan und Johann vorlasen. Es gab sehr verwirrende Lösungen. Wir schauten uns auch die leuchtenden Sterne an.

So langsam wurde es kalt und wir durften in unser warmes Zimmer zurückkehren und schlafen gehen.

Laura Cécile Moser, Klasse 7b

 


TrO-Fahrt von Oberstufenschüler_innen in der Projektwoche 2014

Unterwegs sein mit GOTT und MENSCHEN – Besuch der Caritas-Jugendwerkstätte

BEGEGNUNG. Was heißt das? Wir durften es während der Tage religiöser Orientierung in dem ehemaligen Kloster St. Ludgerus in Helmstedt erfahren. Wir hatten herzliche Begegnungen mit Senioren bei gemeinsamen Wortgottesdiensten in zwei Altenheimen der Caritas, konnten die Begegnungen, die zur Zeit der Mauer unter angespannten Bedingungen stattfanden, durch einen Besuch des Zonengrenzmuseums nachfühlen und wir erlebten eine besonders inspirierende Begegnung mit Jugendlichen in der Caritas-Jugendwerkstätte "Holzwurm".

Der „Holzwurm“  ist eine Einrichtung der Jugendberufshilfe für Jugendliche, die einen etwas anderen Lebensweg genommen haben und so, beispielsweise aufgrund fehlender Qualifikationen, keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten.
Die Werkstatt wird zurzeit von 32 jungen Menschen besucht, von denen gerade einmal sechs Jugendliche an jenem Tag erschienen waren. Nach Angabe der Einrichtungsmitarbeiter liegt die durchschnittliche Anwesenheitsquote bei ca. 50%.

Die jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 27 Jahren können sich aussuchen, ob sie im Bereich der Tischlerei, der Malerei oder Altenpflege arbeiten wollen. Doch das eigentliche Ziel der Einrichtung ist nicht, dass diese Jugendlichen nach dem halben Jahr, welches sie dort absolvieren, in einem dieser Bereiche Arbeit finden. Vielmehr stehen die Vermittlung von Arbeitshaltung, Pünktlichkeit, Respekt und sozialen Kompetenzen im Vordergrund.

Die wenigsten Jugendlichen besuchen freiwillig diese Einrichtung; sie werden vom Jobcenter hierher geschickt, um auf das Arbeitsleben vorbereitet zu werden. Wer diese Maßnahme nicht erfüllt, hat mit Kürzungen der Hartz-IV-Sätze zu rechnen, welche die volljährigen Teilnehmer erhalten. Doch jene, die sich überwinden und kontinuierlich am Programm teilnehmen, haben  höhere  Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Betreuer können ein gutes Wort für sie beim Arbeitgeber einlegen und ihnen ein Zeugnis ausstellen, sodass der erfolgreiche Besuch einen positiven Eindruck vermittelt.

Wir hatten die Möglichkeit, mit einigen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, und nach kurzer Zeit waren sie alle sehr offen für eine lebhafte und aufschlussreiche Unterhaltung. Die Gründe für ihren Besuch der Einrichtung sind so verschieden wie ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und auch oft tragisch. Einige mussten in ihrem noch jungen Leben schon viel durchstehen, wodurch es ihnen nicht leicht gemacht wird, gegenüber anderen Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein.
 
Alles in allem war es ein sehr interessanter und aufschlussreicher Besuch.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Bohlmann, der Einrichtungsleiterin, und den freundlichen  Mitarbeitern - vor allem aber auch bei den Jugendlichen, die uns so liebevoll aufgenommen haben. Wir können das Kennenlernen einer solchen kirchlichen Einrichtung nur weiterempfehlen.

Charlotte Hasenauer und Peter Abdou. 1. Semester

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