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Pilgerreise: „Ora et labora“ auf dem Achorhof

Wir, 30 SchülerInnen aus der 8. bis 11. Klasse, machten in der Projektwoche 2016 eine Pilgerreise zum Achorhof in Märkisch Wilmersdorf. Zusammen mit vier Lehrern sind wir 24 Kilometer nach Märkisch Wilmersdorf gewandert, auf dem Hof haben wir Bau- und Gartenarbeiten in Angriff genommen und gelebt haben wir unter einfachsten Verhältnissen in Zelten. Warum nahmen wir einen solch einen strapaziösen Weg, anstrengende Arbeiten und ein Leben ohne Komfort und digitale Welten auf uns?

Unser Ziel war es, eine Woche nach dem Motto „Ora et labora“, also „Beten und Arbeiten“, zu leben. Dazu mussten wir auch auf unsere Handys verzichten. Dadurch, ebenso wie durch die Arbeiten auf dem Hof, unsere Selbstversorgung, das einfache Leben und die täglichen Gebete sowie den Austausch mit der Künstlerin Diana Obinja und den Nonnen der Ordensgemeinschaft in Alexanderdorf lernten wir, ohne äußere Ablenkung besser in einer Gemeinschaft zu leben und zu uns selbst zu finden.

Diese Pilgerreise verlangte uns dazu auch einiges ab: Am Montag, Mittwoch und Freitag sind wir insgesamt ca. 70 Kilometer gewandert. An den verbleibenden Tagen haben wir in unseren einzelnen Gruppen gearbeitet: Bauarbeiten, Gartenarbeit, Kunst, Spiritualität und Dokumentation. Dabei kam uns die Frage in den Sinn: Was ist von dem Grundsatz „Ora et labora“ in unserer heutigen Welt übrig geblieben?

Wir haben begonnen eine Antwort zu finden, indem wir überlegt haben, wie wir das Motto umgesetzt haben. Dazu einige Eindrücke aus unseren Arbeitsgruppen, die auch in unserem Film zu finden sind:

1. Wir haben gearbeitet:

Um das Regenwasserauffangprojekt des Achor Vereins voranzubringen, gab es eine Arbeitsgruppe „Bauarbeiten“. Sie hat hart und sehr erfolgreich gearbeitet: Eine tiefe Grube wurde gegraben. In den Sommerferien konnte der Regenwassertank mit einem anderen Workcamp erfolgreich eingesetzt werden.

Die Gartengruppe hat Unkraut entfernt, Bäumen zu mehr Lebensqualität verholfen, es wurde die im hinteren Teil des Hofes liegende Wiese abgesenst und neue Beete und Rabatten angelegt, sodass der Achorhof neben der Urigkeit auch gartenpflegerisch verschönert wurde.

Das Dokuteam hat die gedankliche Durchdringung und Aufarbeitung dieser Pilgerreise zur Aufgabe gehabt und war weiterhin für die Dokumentation und das Sammeln von Erinnerungen verantwortlich. Das Ergebnis kann in diesem Text nachgelesen sowie auf den Plakatwänden, in den Diashows und unserem sehenswerten Film betrachtet werden.

Die Künstlergruppe hat zusammen mit der auf dem Hof lebenden Künstlerin Diana Obinja, die uns immer und bei allem ganz wunderbar unterstützt hat, ein Kunstwerk zum Thema „Ora et labora“ geschaffen, das nun in der Schule im Treppenhaus zu sehen ist.

 

2. Wir haben gebetet und gemeinsame spirituelle Erfahrungen gemacht, somit sind wir auch dem anderen Teil unseres Mottos treu geblieben:

Pfarrer Nehk und die Spiritualitätsgruppe bereiteten unsere täglichen vier Gebetszeiten und gemeinsamen Gottesdienst vor. Dabei musizierten sie und wir alle viel und sie haben uns wichtige Denkanstöße gegeben.

Am Mittwoch pilgerten wir zum Kloster „Abtei St. Gertrud“ in Alexanderdorf. Dort nahmen wir an einer Gebetszeit der Nonnen teil und hatten die Möglichkeit, den Nonnen Fragen zu stellen, die ja ein besonders gutes Beispiel für das Lebensmotiv „Ora et labora“ sind.

Während des ganzen Projektes lebten wir auf dem Hof des Achor Vereins. Um auch etwas über diesen Verein zu erfahren, haben wir ein Interview mit Frau Kottwitz geführt.

Abschließend können wir sagen:

Das Laufen und Arbeiten, das einfache Leben und Gemeinschafts-Erleben und die vielen Gespräche haben unseren Horizont erweitert – und auf unsere Frage haben wir auch eine Antwort gefunden: Ora et labora lebt, solange es Christen gibt, die diese Lebensweise in verschiedenen Formen ausüben! Egal, ob in der strengen Form, wie sie die Nonnen ausführen, oder in der freien Form, wie wir in der Schule. Das „Ora“ bewahrt uns vor dem vollständigen Versinken im „Labora“.

Das Doku-Team

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