Klim-Zu-K – Unsere Teilnahme an der Klimazukunftskonferenz
Am Dienstag, den 25.11.2025, besuchten wir Schüler:innen des Wahlpflichtfachs BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) zusammen mit Herrn Lobeda die Klim-Zu-K (Klimazukunftskonferenz) im Zeiss-Großplanetarium in Berlin. Dort trafen sich Schüler:innen aus vielen verschiedenen Berliner Schulen, um gemeinsam über das Thema Klimawandel und Klimaschutz zu sprechen.
Das Besondere an der Klim-Zu-K war, dass die gesamte Konferenz von Schüler:innen organisiert und gestaltet wurde. Sie waren an der Planung, an den Programmpunkten und an der Durchführung beteiligt. Dadurch war die Veranstaltung sehr nah an unserer Lebenswelt und wir fühlten uns ernst genommen.
Ein wichtiger Teil des Programms waren die Impulsvorträge. Dabei bekamen wir nicht nur wissenschaftliche Informationen, sondern auch persönliche Einblicke. Besonders beeindruckend war der Vortrag des Klimaaktivisten Nicholas Omonuk, der aus seiner Heimat berichtete, die bereits stark vom Klimawandel betroffen ist. Seine persönlichen Erfahrungen haben das Thema für uns viel greifbarer gemacht und zum Nachdenken angeregt.

Außerdem nahmen wir an einer Rallye mit vielen verschiedenen Stationen teil. Jede Station beschäftigte sich mit einem anderen Aspekt des Klimaschutzes, zum Beispiel Artenvielfalt, Klimagerechtig- keit oder Ressourcennutzung.
An den Informationsständen stellten sich unterschiedliche Organisationen vor. An einem Stand lernten wir, wie man eine Petition einreichen kann, um auf Probleme aufmerksam zu machen und sich aktiv an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Das hat uns gezeigt, dass auch junge Menschen etwas bewirken können.
Ein weiterer spannender Programmpunkt war die Podiumsdiskussion mit anschließender Fragerunde. Vertreter:innen von SPD, den Grünen, Fridays for Future und BaumEntscheid e. V. diskutierten gemeinsam. Besonders motivierend war, dass auch junge Menschen auf dem Podium saßen, zum Teil erst 19 oder 25 Jahre alt oder sogar noch Schüler:innen der 11. Klasse. Das hat uns gezeigt, dass man nicht zu jung ist, um sich zu engagieren oder etwas zu verändern. Es war ermutigend zu sehen, wie mutig sie ihre Meinung vertreten haben.
In der Fragerunde kamen wir mit den Teilnehmenden ins Gespräch. Es wurden viele Fragen gestellt und das Interesse war besonders bei den jüngeren Besucher:innen sehr groß. Wir waren positiv überrascht, wie offen und ernsthaft der Austausch war.
Zum Abschluss wurde uns ein Projekt vorgestellt, bei dem man ein Klimaparlament oder einen Klimarat an der eigenen Schule gründen kann. Dadurch hätten Schüler:innen die Möglichkeit, direkt an der Schule Einfluss zu nehmen und eigene Ideen für mehr Nachhaltigkeit umzusetzen. Dieser Gedanke hat viele von uns sehr angesprochen.
Insgesamt war die Klim-Zu-K eine sehr spannende und inspirierende Veranstaltung. Wir haben viel gelernt, neue Perspektiven kennengelernt und gemerkt, dass Engagement im Bereich Nachhaltigkeit auch für uns als Schüler:innen möglich ist. Der Besuch hat sehr gut zum Wahlpflichtfach BNE gepasst und uns motiviert, selbst aktiv zu werden.
von Eva Preußker (10c) und Jelena Hoppe (10b)
